
Im Juli 2011 waren wir als Rahmenband für die Spider Murphy Gang in Merkendorf (bei Gunzenhausen) engagiert. Die Anlage, auf der wir gespielt haben, und die gesamte Anlagen-Crew kamen von KST in Ellingen. An dem Abend haben wir eine normale Video-Kamera auf Stativ mitlaufen lassen; außerdem hat der Mischer (Christian Kaufmann, KST) seinem Digital-Mischpult einen MP3-Mitschnitt abgezapft. Man kann sagen: Alle Beteiligten haben an diesem Abend einen klasse Job abgeliefert.
Bei diesen 'Aufnahmen ohne Netz und doppelten Boden' könnt Ihr Euch einen guten Eindruck verschaffen, wie's bei uns 'live' klingt, und wie wir auf der Bühne rüberkommen ...
In den Videos, die wir auf YouTube eingestellt haben, seht Ihr, wie viel eine professionelle Lichtanlage zu einem gelungenen Auftritt beitragen kann (KST Kaufmann Show Technics sei nochmals bedankt).
Im August des Jahres 2006 haben wir und ein Herz gefasst und endlich die Zeit investiert, mal sowas wie ein Demo zu produzieren. Vorgabe war, dass wir ausprobieren wollten, inwieweit sich so etwas völlig "mit Bordmitteln" - also ohne Einsatz bandfremder Personen - realisieren lässt. Wichtigstes Kriterium: es darf so gut wie nix kosten!!! Und ich muss sagen, das Ergebnis kann sich hören lassen !
) Wir haben einen zweigeteilten Proberaum, also konnten wir in einem Raum die Parts einspielen, und im anderen mit angelehnter Tür einigermaßen störungsfrei aufnehmen; mit einem Multicore-Kabel stellten wir die Verbindung her.
2) Über unsenen ganz normalen Dynacord-Powermixer nahmen wir das Line-Signal auf einen alten Sony-Laptop auf; hierzu verwendeten wir ein Mehrspur-Programm, das es schon längst nicht mehr zu kaufen gibt.
3) Nachdem wir feststellten, dass ein Nachspielen nach einem am Probeabend zuvor aufgenommenen Gesamt-Take nicht praktikabel ist, wiederholten wir die Aufnahmen wie es sich gehört, nach Klick, zuerst Drums, dann Git oder Bass, Keyboards und Vocals.
4) Nach einer Datensicherung auf einen alten Toshiba-Laptop über Netzwerk konnte auf diesem dann abgemischt werden, wiederum mit dem Mehrspurprogramm
5) Immer zwischenhören auf verschiedenen Lautsprechersystemen ist zwar zeitaufwändig, kann ich aber nur empfehlen; ich hatte einen studiotauglichen Kopfhörer, die Laptop-Lautsprecher, eine kleine Stereoanlage, 2 verschiedene Ghetto-Blaster und eine billige Surroundanlage zur Verfügung.
6) Mastern mit Effekten, Lautstärkenanpassungen und Querhören mit einem Rock-Originalstück, das mit unseren Liedern nichts zu tun hat: "Crying" von Aerosmith Anregungen erwünscht
Gruß Matthias