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| Der Werdegang der Band; aufgezeichnet ab anno domimi 2001 |
November 2001: Der Auftritt beim Zett (Hochzeitsstadl) war ein Erfolg und hat uns auch riesigen Spaß gemacht. Von allen Seiten nur Komplimente und Glückwünsche. Leider waren - wenigstens zu Anfang - sehr wenig Zuschauer da. Ein wenig störend haben wir die Leute von der Internet-Übertragung gefunden. Man stelle sich vor: eine Riesen Scheune, in der sich ca. 70 Leute in der hintersten Ecke zusammendrängen, am weitesten von der Band weg. Eine wirklich grandiose Licht- und Tonanlage. Keiner traut sich vor, weil mitten im Saal der Mensch mit der Internet-Live-Übertragungskamera steht und den Auftritt mitfilmt. Nachdem das Lichtmischer-Personal nach vielseitigem Bekunden wirklich das Letzte aus der Anlage rausgekitzelt hat - nochmal Kompliment von uns an dieser Stelle, auch für den Ton - und wir immer sauberst ausgeleuchtet waren, haben wir außer dem Internetfilmkameramenschen eigentlich niemanden sehen können. Was den Auftritt an sich für uns etwas zu einer etwas einsamen Angelegenheit machte. Aber der Applaus hat uns entschädigt und bestätigt.
Januar 2002: Sportler-Faschingsball im "Bayrischen Hof" in Dollnstein. Motto: Vampire und ähnliche Genossen. Nur äußerlich angestaubt präsentierte sich das Volk, das zu diesem Faschingsball strömte. Der Ball war gut besucht, die Stimmung bis zum Ende, gegen 3:00 Uhr, immer Top! Wie halt in Dollnstein so üblich. Einwandfreie Stimmung auch bei uns, und somit eine rundum gelungene Sache. Trauriger Höhepunkt war für uns das letzte Gastspiel unseres Schlagzeugers Gerhard Kiffe.
Februar 2002: Eigentlich unglaublich, aber wir mussten im März 2002 schon wieder neu anfangen. Grund: unser bisheriger Schlagzeuger Gerhard verändert sich beruflich und bringt die notwendige Zeit nicht mehr auf - also - setzen wir mit dem Stefan Hauck aus Neuburg wieder neu auf. Wie heißt es bei Bryan Adams (Summer of '69):"Jimmy quit, and Jody got married...
März 2002: ..., so we never get far!"), Von wegen!!! Unser neuer Trommelknecht Stefan entpuppt sich bei dem von M.I.N.D. organisierten Auftritt im Rödenhof bei Neuburg als absolutes Rock-Drum-AS! So macht die Sache gleich doppelt Spaß. Aber leider wieder ein ähnliches Phänomen wie zuvor: Trotz 1A-Werbung verlieren sich gaaanz gaaanz wenig Zuschauer in dem dekorativ leicht unterkühlten Raum. Die meisten haben wir selber organisiert, sogar bis aus Nürnberg (Gruß an Euch an dieser Stelle)! Den Grund hierfür "gestehen" uns die MIND-Organisatoren leicht verschämt zum Ende des Auftritts: Bei der Vorveranstaltung haben es unsere geschätzten Rock-Kollegen (Anm.d.Red: Name dieser Band wird aus rechtlichen Gründen hier nicht genannt!) tatsächlich geschafft, den proppenvollen Saal mit einer Vorstellung "unter aller Sau" bis 22:00 Uhr ratzekahl leer zu spielen. Das muss sich irgendwie auf das Zuschauerverhalten ausgewirkt haben ("Dou gehma nimma hii!!" etc.). Tja, unser Pech, aber wir hoffen, dass MIND dieses Projekt nicht aufgibt und weiterhin eine "Insel der Live-Musik gegen DJ-Wahn" im Raum Neuburg/Donau bleibt. Wir denken - und das wurde allseits bestätigt - dass wir trotz der Umstände an diesem Abend ein gutes, lautes Ausrufezeichen hierfür gesetzt haben.
Mai 2002 Auf's angenehmste angeregt durch einen Besuch des Musicals "Der kleine Horrorladen" beim Eichstätter MUT e.V. haben sich Matze und Bernhard in die Vorstellung verstiegen, zusätzlich eine Sängerin in den illusteren RECALL-Reigen mit aufzunehmen, denn: "Wenn's schon nix bringt, dann soll's wenigstens Spaß machen, auch musikalisch!". Die Meinungsbildung hierzu ist gesamtbandmäßig noch nicht abgeschlossen, erste Wortgefechts-Verletzungen werden derzeit noch auskuriert.
6.12.2002 Wir veranstalten selber was, um mal aus dem Proberaum rauszukommen! Bei der "Nikolaus-Rockparty im Gutmann" in Eichstätt verlaufen sich ca. 10 Zuhörer, aber wir legen einen auch stimmungsmäßig einwandfreien Auftritt hin. Die, die da sind, bescheinigen uns einwandfreie Interpretation und Super Sound.
Weihnachten 2002 Schwerer Dämpfer für Recall! Sangesfreund Christian ringt wegen einer längst vergessenen, verschleppten Erkältung mit nachfolgender Auswirkung auf die Pumpe buchstäblich mit dem Dasein! Hier endet - zumindest vorläufig - eine vielversprechende Laufbahn als Rock-Sänger.
Februar 2003 Man mag es ja nicht glauben, aber jetzt wir haben schon wieder ein Schlagzeuger-Problem! Irgendwie scheinen die Herren Rock-Drummer beruflich etwas wankelmütige Gesellen zu sein. Nachdem schon der Gerhard letztes Jahr wegen einer Weiterbildungsaktion das rockmusikalische Handtuch warf, verändert sich nun auch unser derzeitiger Trommelknecht Stefan und entledigt sich nebenbei der musikalischen Seite des Alltags-Stress. Jedenfalls ist wiedermal der Auftritt beim Sportlerball in Dollnstein der "letzte Gig" in der eh' schon sehr gebeutelten Formation. Dankenswerterweise unterstützt uns Franz Wenzel von den ehemaligen "Männer ohne Nerven" an diesem Abend am Gesang.
"Show must go on - März 2003" Die Recall-Rumpfmannschaft ist zwar mental ein wenig angeschlagen, aber trotz allem weit davon entfernt, musikalisch "in den Sack" zu hauen. Was ist zu tun? Man besinne sich auf das alte Sprichwort, demzufolge das "Gute so nah" liegt, und fördere die Jugend!! Und genau das haben wir gemacht! Wir holten mit Oliver Dumin "das" absolute Nachwuchstalent im Raum Eichstätt im Bereich "Rock-Drums"; und der Bursche ist mit seinen damals 13 Lenzen wirklich unglaublich gut und fügt sich übergangsfrei in die Band ein!
Januar 2004: Wir verstärken uns gesanglich enorm, indem wir Thomas Schärtel (Eichstätt) und Jung-Talent Evi Bauer als Sänger verpflichten konnten.
Februar - November 2004: Allgemeine Aufbau-, Lern und Abstimmungsphase, mit Auftritten in Eichstätt (beim Iren), Starnberg (danke nochmal an Euch, Maria und Björn) und Ochsenfeld. Lehrreich!
Dezember 2004: Nachdem sich - nach jetzt ca. 3 Jahren - eine wirklich stabile Gruppe zusammengefunden hat, spielen wir wieder mal in Eichstätt, im Gutmannhaus. Besucherzahl so um die 100, fast alles Musiker aus der Umgegend. Stimmung super. Ambiente passt. Ein toller Abend, dem auch die musizierende Zuhörerschaft einmütig Lob zollt. Und das macht uns doch sehr zufrieden.... |
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